Historische Bauernhöfe

Jeder Hof steht für die Architektur und Wirtschaftsweise seiner Herkunftsregion – Sie durchstreifen somit quasi den ganzen Schwarzwald. Sie erleben, wie einst Küchen, Stuben und Kammern eingerichtet waren und stehen mitten im Alltag der Bewohner.

Vogtsbauernhof von 1612

Der Vogtsbauernhof ist das einzige Hofgebäude des Schwarzwälder Freilichtmuseums, das noch an seinem Originalstandort steht. 1612 wurde das Haus errichtet. Als erstes Museumsgebäude wurde es 1964 Besuchern zugänglich gemacht. Es steht im Museum für den Gutachtäler Haustyp.

Hippenseppenhof von 1599

Der Hippenseppenhof ist der älteste Museumshof. Er wurde 1599 in Furtwangen-Katzensteig im Stil der Höhenhäuser erbaut.

Lorenzenhof von 1608

Der Lorenzenhof aus Oberwolfach von 1608 ist ein typisches Kinzigtäler Haus mit einem gemauerten Sockelgeschoss, auf das ein holzgezimmertes Obergeschoss aufgesetzt ist. Im Sockelgeschoss befindet sich der Stall. Im Obergeschoss liegen an der Stirnseite Stube und Schlafkammer nebeneinander. Stall und Wohnbereich heißen "Haus". Daran ist der Wirtschaftsteil angebaut.

Falkenhof von 1737

Der Falkenhof wurde 1737 in Buchenbach-Wagensteig errichtet und noch bis 1976 als Wirtschaftsgebäude genutzt. Er ist das letzte sogenannte Zartener Haus, das in seiner ursprünglichen Raumaufteilung erhalten blieb. Ins Museum kam er mit allen Veränderungen der Vorbesitzer.

Schauinslandhaus von 1730

Das Schauinslandhaus ist das einzige Gebäude im Museum, in das man von der Schmalseite eintritt. Wie der Hotzenwald ist auch das Schauinslandgebiet durch kleine Höfe gekennzeichnet. Die Bauern gingen im Nebenerwerb Handwerken nach.

Hotzenwaldhaus von 1756

Mit einem tief heruntergezogenen Dach und einem "Schild", einem zwischen Außenwand und Wohnbereich verlaufenden Gang, schützten sich die Bewohner des Hotzenwaldes gegen die harschen Klimaverhältnisse. 

Tagelöhnerhaus von 1819

Das Tagelöhnerhaus „s’Wirtstonis“ wurde 1819 in Oberprechtal erbaut. Seine Bewohner verdienten ihr Einkommen als Weber, Waldarbeiter und Tagelöhner. Das Häuschen vermittelt eindrucksvoll die beengten, einfachen Lebensverhältnisse der armen Landbevölkerung.

Leibgedinghäusle

Das Leibgedinghaus wurde 1652 in Gutach errichtet. Leibgedinghäuser waren für das Altbauernpaar für die Zeit nach der Hofübergabe bestimmt.