"Schwarze Supp"

Wussten Sie schon, wie "Schwarze Supp" gemacht wird?

Was dem Namen nach zunächst an das trübe Novemberwetter erinnert, ist in Wirklichkeit eine leckere und einfach zuzubereitende Suppe. Das Anrösten von dunklem Brotmehl verleiht der traditionellen Speise ihre (fast) schwarze Farbe und natürlich ihren Namen. Früher wurde die „Schwarze Supp“ gerne gleich morgens zum Frühstück serviert, um für die harte Arbeit des Tages gestärkt zu sein.Probieren Sie doch einmal selbst: Zur Zubereitung einfach dunkles Brotmehl (Type 1000) in Schweineschmalz anrösten und anschließend ablöschen. Dunkles Bauernbrot in feine Scheiben schneiden und in Wasser einweichen. Das eingeweichte Brot zum angerösteten Brotmehl hinzugeben und gemeinsam sämig kochen. Die dickflüssige Suppe anschließend mit Salz und Pfeffer würzen. Zusammen mit Pellkartoffeln erhält man ein köstliches und wärmendes Gericht – so lassen sich dann auch die trüben Novembertage überstehen.Übrigens:Wer lieber erst einmal kosten möchte, bevor er das traditionelle Rezept selbst erprobt, ist am Montag, den 1. November, herzlich ins Freilichtmuseum Vogtsbauernhof eingeladen. Kurz vor Saisonschluss servieren Ihnen die Landfrauen aus Hausach die „Schwarze Supp“ in der Rauchküche des Falkenhofs. Machen Sie es sich in der warmen Stube gemütlich und probieren Sie die nach Landfrauenart zubereitete Brotmehlsuppe.

Jedes Jahr zur Saisoneröffnung und zum Saisonausklang erwartet die Museumsbesucher des Freilichtmuseums Vogtsbauernhof „Schwarze Supp“ aus der Rauchküche. Das nächste Mal werden die Landfrauen aus Hausach das traditionelle Gericht am ersten Tag der Saison 2011, am Sonntag, den 27. März, zubereiten.