Schwarzwälder Füchse

Wussten Sie schon, dass die berühmten Schwarzwälder Füchse auf der Liste der gefährdeten Nutztierrassen stehen?

Der Schwarzwälder Fuchs: Schon dem Namen nach untrennbar mit seiner Heimat verbunden und in idealer Weise an die landschaftlichen Eigenheiten des Schwarzwalds angepasst, ist das Kaltblut aus dem Schwarzwald ein genügsames, kräftig und zähes Arbeitspferd, das im Erscheinungsbild durch das kupfer- bis dunkelrote Fell, das ihm seinen Namen gab, und seinen hellen Behang besticht.Die kräftigen kleinen, meist zwischen 500 und 600 kg schweren Kaltblutpferde waren der Stolz der Schwarzwälder Bauern und verlässliche Weggefährten bei der schweren Arbeit auf dem Feld und im Wald. Die Ursprünge der Wälderpferde gehen zurück auf die frühmittelalterlichen Züchtungen der Klöster Sankt Märgen und Sankt Peter.In den sechziger Jahren wäre das bekannte Kaltblut aus dem Schwarzwald beinahe ausgestorben und noch heute wird der Schwarzwälder Fuchs auf der Liste der gefährdeten Tierrassen geführt. Erfreulicherweise wird er mehr und mehr als Freizeitpferd geschätzt und wird dadurch wieder häufiger gezüchtet.

Übrigens: Seit der Saison 2010 sind im Freilichtmuseum erstmals Schwarzwälder Füchse zu sehen. Das Museum gibt den Tieren fortan eine dauerhafte Heimat.